Ein Jahr in den USA leben, Land und Leute kennen lernen und arbeiten - ein
Traum vieler junger Menschen. Durch das Parlamentarische Patenschaftsprogramm
habe ich fast in jedem Jahr meiner parlametarischen Tätigkeit dazu beitragen
können, dass für eine junge Frau oder einen jungen Mann aus meinem Wahlkreis der
Traum in Erfüllung ging.
Der deutsch-amerikanische Jugendaustausch wurde 1983 aus Anlass des 300.
Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung nach Nordamerika gemeinsam vom
US-Kongress und dem Deutschen Bundestag ins Leben gerufen. Jedes Jahr werden
junge Menschen ausgewählt, die ab dem 31. Juli jeweils ca. ein Jahr im
Gastland verbringen können. Die Teilnehmer sollen dabei gleichsam als
"Botschafter" Deutschlands einen kleinen Beitrag zur deutsch-amerikanischen
Verständigung beitragen.
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| Erfahrungsaustausch im "OK"-Studio |
Bewerben können sich Schüler, Berufstätige und Auszubildende. Schüler müssen am Tage der Ausreise die 10. Klasse abgeschlossen haben und höchstens 17 Jahre alt sein. Wer mit der 9. Klasse den Hauptschulabschluss erworben hat, muss am Stichtag (31.07.) 16 oder 17 Jahre alt sein. Junge Berufsanfänger können am Patenschaftsprogramm teilnehmen, sofern sie zum Zeitpunkt der Ausreise ihre Ausbildung beendet haben und mindestens 16, aber höchstens 22 Jahre alt sind.
Deutsche Schüler besuchen in den USA die High School. Für junge
Berufstätige sieht das Programm einen einführenden Unterricht an einem
College mit anschließendem Praktikum in einem amerikanischen Betrieb vor.
Danach arbeiten sie ein halbes Jahr im erlernten Beruf. Die Unterbringung erfolgt
während des gesamten Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten bei einer
amerikanischen Gastfamilie. Die Reisekosten sowie Unterbringung und Verpflegung
übernehmen der Deutsche Bundestag sowie der US-Kongress. Taschengeld ist von
den Teilnehmern zu erbringen. Darunter fallen auch die Kosten für
Ausflüge im Land.
Ich habe mindestens alle zwei Jahre die Möglichkeit aus meinem Wahlkreis
Bewerber für dieses Austauschprogramm vorzuschlagen. Jedes Jahr ermuntere
ich junge Leute zur Teilnahme, denn die erworbenen Fremdsprachenkenntnisse sind
eine zusätzliche Qualifikation, die in unserer Arbeitswelt immer mehr an
Bedeutung gewinnt. Aber auch die persönliche Entwicklung erfährt durch
das Jahr im Ausland einen positiven Schub. Meine Erfahrung ist, dass durch das
Kennenlernen der amerikanische Kultur, von Land und Leuten über einen
längeren Zeitraum viele neue Eindrücke und Bindungen entstehen. Dabei
können neue, oft bleibende Freundschaften geschlossen werden.
Aktuelle Bewerbungsunterlagen für das darauf folgende Jahr können nur ab Mai bis Mitte August in meinem Bürgerbüro in Pirmasens angefordert werden. Bewerbungen sind jeweils bis Anfang September an die zuständige Austauschorganisation zu senden. Diese Organisation lädt die Bewerber zu Gesprächen und Tests ein und wählt geeignete Kandidaten aus. Ich habe dann die Qual der Wahl, sofern mir die Austauschorganisation mehrere Bewerber vorschlägt.
Kontakt
Schreiben Sie mir eine Nachricht über das
Kontaktformular,
oder fragen Sie meine Mitarbeiter im
Bürgerbüro.







