Lydia Westrich
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Lydia Westrich
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Bürgerengagement

5 Preisverleihungen für ehrenamtliches Engagement

Zusammenhalt in der Gesellschaft und sozialer Frieden haben ihre Wurzeln in den Gemeinden und Stadtteilen. Dort werden diese Werte gepflegt bei Stadtteilfesten, in Vereinen und bei vielen anderen ehrenamtlichen Aktivitäten. Die rot-grüne Koalition hat bereits in ihrer ersten Wahlperiode ab 1998 die Bedeutung dieser Arbeit erkannt und sich das Ziel gesetzt, sie zu fördern, sie in öffentliche Bewusstsein zu rücken und sie aufzuwerten.
In meinem Wahlkreis habe ich meinen Teil dazu beigetragen und zwischen 1999 und 2003 mehrfach Ehrenamtspreise, darunter auch einen Preis für "Junges Engagement" ausgeschrieben. Die Fassette der Aktivitäten bei den Vorschlägen für Preisträger war beeindruckend. Von der Hilfe für Behinderte und Bedürftige, für Kinder und bei der Integration ausländischer Bürgerinnen und Bürger reichten die Vorschläge über Stadtteil- und Gemeindeaktionen bis hin zur Aufarbeitung der regionalen Ereignisse während der NS-Zeit und der Judenverfolgung. Viele Sach- und Geldpreise konnte ich vergeben und einige der Preisträger zu Informationsbesuchen nach Berlin einladen.

Der 1. Ehrenamtspreis

Im Dezember 1999 habe ich meinen ersten Ehrenamtspreis ausgeschrieben. Die Preisverleihung (Bild oben) war im April 2000 im Jugendhaus Pirmasens. Das Foto zeigt Preisträger, Jurymitglieder und Herrn Staatssekretär Dr. Auernheimer aus Mainz, der die Laudatio hielt.
Die Preisträger waren Werner Hebel (Münchweiler), Christof Keller (Busenberg) und Norbert Staller (Pirmasens). Ausgezeichnet wurden außerdem Reinhold Klahn (Lemberg), Friedrich Gabriel (Hinterweidenthal), Hermann Becker (Pirmasens) und der Förderverein der Grundschule Wittelsbach.

Die Preisträger meines 2. Ehrenamtspreises im Februar 2001 waren die "Regenbogen Kinderhilfe", Kreis Südwestpfalz, die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs (Frau Inge Meigel, Dahn) und die Ortsgruppe der Rheuma-Liga in Pirmasens (Frau Sonja Ruf).

Im Jahre 2002 teilten sich den Ehrenamtspreis Herr Ottmar Weber aus Dahn für seine unerschrockene Aufarbeitung des Schicksals der Bürger jüdischen Glaubens in der Pfalz während der NS-Diktatur und Frau Christa Endler aus Merzalben für ihr Engagement für behinderte Menschen in der Westpfalz.

"Sie, Herr Weber, haben über Jahrzehnte mit großem persönlichen Einsatz die menschenverachtenden Taten in der Pfalz zwischen 1933 und 1945 aufgearbeitet und den Opfern den ihnen zukommenden Platz in der geschichtlichen Erinnerung gesichert. Ihre ehrenamtliche Leistung wird durch die Preisvergabe gewürdigt."

Aus meiner Rede anlässlich der Preisverleihung an Frau Endler: "Hier ist ein Mensch, der nicht nur sein eigenes behindertes Kind erzieht und pflegt, sondern die Liebe und Leidenschaft für das eigene Kind überträgt auf viele andere Familien. Eine Frau, die im Herzen Platz und Kraft hat, sich einzusetzen für hunderte verschiedene Sorgen anderer Menschen. Sie, Frau Endler, haben über Jahrzehnte mit großem persönlichen Einsatz vielen Menschen Hoffnung und Hilfe gegeben. Ihre ehrenamtliche Leistung wird durch die Preisvergabe gewürdigt."

Junges Engagement

Am 30. August 2002 fand in Münchweiler a. d. Rodalb die Verleihung des Preises "Junges Engagement" statt. Das Rahmenprogramm gestaltete die gerade erst vom Bundespräsidenten ausgezeichnete "MULTIKULTIband" aus Pirmasens.
Der Jury fiel die Entscheidung zwischen den Bewerbern schwer, da alle jungen Leute, die für den Preis vorgeschlagen wurden, mit großem Engagement bei der Sache sind. Vergeben wurden daher zwei erste und zwei zweite Preise.
Der erste Preis ging an Florian Brödel aus Zweibrücken und Christoper Krill aus Kerzenheim. Beide konnten als meine Gäste eine Woche lang in Berlin die Arbeit im Parlament beobachten und die Vielfalt unserer Hauptstadt mit ihrer Kultur und natürlich auch ihren Kneipen kennen lernen.
Der zweite Preis ging an Kerstin Öhl aus Schindhard und Jenifer Schober aus Hauenstein. Beide erhielten einen Gutschein für eine Viertagefahrt nach Berlin im Frühjahr 2003.

Mein 4. Ehrenamtspreis ging im Jahre 2003 an Margot Metz in Pirmasens für ihren engagierten Einsatz in der Multiple-Sklerose-Selbsthilfegruppe. Den zweiten Preis erhielten in diesem Jahr die Herren Herbert Schriewer und Dr. Günther Gerhard von der Behindertensportgruppe Pirmasens. Für den "Freundeskreis für indische Kinder" nahmen Frau Julie Schweppenhäuser und Dr. Stefan Schneider aus Zweibrücken den dritten Preis entgegen.



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